Die Haartransplantation bei der HaarMedic:


Vor Beginn jeder Operation legen unsere Ärzte zusammen mit dem Patienten das langfristige Behandlungskonzept fest und klären über die Risiken auf. Wir zeichnen die Behandlungsfläche an und fotografieren sie. Besondere Bedeutung kommt der Festlegung der Stimhaargrenze zu. Ist die Entscheidung getroffen, wird die Spenderfläche vorbereitet. Der zur Entnahme vorgesehene schmale Hautstreifen wird rasiert. Die anschließende örtliche Betäubung nehmen wir so sanft vor, daß kaum Schmerzen auftreten. Ist der vorgesehene Hautstreifen entnommen (ca. 1,5 cm), verschließt der behandelnde Arzt die Wunde sofort mit einer Naht. Während sich der Patient in einem komfortablen OP-Stuhl zurücklehnt, wird im wahrsten Sinne des Wortes hinter seinem Rücken der wohl wichtigste Teil der Operation durchgeführt: das Präparieren des Hautstreifens in Microtransplantate.


Die Hautöffnungen liegen so eng wie möglich beieinander und weisen den gleichen Winkel auf. So entsteht die optimale Haardichte unter Berücksichtigung der natürlichen Wachstumsrichtung. Die mögliche Verdichtungsbehandlung hat der Arzt bei der Anlage der Hautöffnungen bereits berücksichtigt. Die Dauer der Behandlung ist u. a. abhängig von der Menge der zu verpflanzenden Microtransplantate, sowie der Anzahl der vorhandenen Haare auf der Behandlungsfläche. Unter Wahrung der optimalen handwerklichen Qualität wird der Eingriff so schnell wie möglich durchgeführt, was dem Behandlungserfolg und dem Befinden des Patienten zu Gute kommt.

Neue Erkenntnisse bei der Erforschung und Entwicklung der Eigenhaartransplantation, führten inzwischen zur Anwendung der FU – Methode. Unsere Haarwurzeln wachsen einzeln und in Gruppen von 2 – 4 Haaren, den Follicular Units (FUs). Dieses natürliche Wachstum wird unter einem Spezial-Mikroskop aus dem schmalen Hautstreifen, der dem Haarkranz entnommen wurde, in dieser Gruppierung präpariert und in kreisrunde, porenähnliche Hautöffnungen implantiert. Diese FUI – Methode (Follicular Units Implantation) ist äußerst effektiv und schonend, weil die Auswahl und Präparation bei genauer Sicht im Mikrobild sehr sorgfältig erfolgt und Schnittverluste oder Beschädigungen intakter Haarwurzeln nahezu vollkommen vermieden werden. Diese Methode eröffnet die bisher größte Möglichkeit ein perfektes, natürliches Haarbild zu erzielen.
In diesem Zusammenhang weisen wir noch einmal auf die verantwortungsvolle Arbeit der jeweiligen Schwestern und Assistenten hin, die gemeinsam mit dem Arzt durch Können und Erfahrung die Qualität und das erfolgreiche Ergebnis einer Haartransplantation gewährleisten. Nur ein Team, das schon jahrelang zusammenarbeitet, kann an seinen Ergebnissen gemessen und beurteilt werden – und eine gleich bleibend gute Qualität abliefern.
Die FUE – Methode (Follikular Units Extraction) zeichnet sich durch eine punktuelle Entnahme der Haarfollikel aus. Dazu wird das Spenderareal großflächig (nach Bedarf) rasiert. Die vielen kleinen Stichinzisionen zur Gewinnung der Haarwurzeln hinterlassen punktförmige Narben, die später kaum mehr zu erkennen sind. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist jedoch die Beschaffenheit der Haut und ein geeigneter Hauttyp. Im Interesse unserer Patienten legen wir bei der Anwendung der FUE – Methode besonders strenge Maßstäbe an, die auch eine mögliche, zukünftige Entwicklung des Haarverlustes im Verhältnis zur Spenderkapazität abwägt und berücksichtigt